Da der Emir von Dubai erkannt hat, dass die Erdölreserven des Emirats in absehbarer Zeit erschöpft sein werden, wurde der Tourismus in den letzten Jahren sehr verstärkt.
Ausgangspunkt dafür war der Bau des Luxusresorts Madinat Jumeirah, des Hotels Burj Al Arab und des Jumeirah Beach Hotels, die der Jumeirah Group, einer Hotelkette im Besitz der
Herrscherfamilie von Dubai, der Al Maktum angehören. Dubai hat 2008 eine Kapazität von rund 28.000 Hotelzimmern. Unter anderem mit dem Bau von Bawadi (arab. „Wüsten“), einem neuen 10 km
langen Stadtteil in Dubai, der an Las Vegas erinnert, wird die Kapazität um 2011 auf ca. 57.000 Zimmer steigen. Von den neuen 29.000 Zimmern in Bawadi liegen allein 6.500 im
Asia-Asia-Hotel, das nach seiner Fertigstellung das zweitgrößte Hotel der Welt sein wird.
Der Tourismus bringt Dubai zur Zeit ca. 26,2 % seiner Gesamteinnahmen ein.
Seit
Juni 2007 ist Dubai der Eigner der Queen Elizabeth 2, vormals unter der Flagge der britischen Cunard Reederei. Der außer Dienst genommene Luxusliner wird 2008/9 zu einem schwimmenden
Hotel der Premiumklasse mit bordeigenem Einkaufsparadies umgebaut und dann nahe der Palm Jumeirah fest vor Anker liegen. Des Weiteren wird dort ein Museum zur Geschichte des Schiffes
eingerichtet.