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Emirat Dubai
Das Emirat Dubai liegt auf der Arabischen Halbinsel am Persischen Golf und ist mit 3.885 km² und 1,7 Mio.
Einwohnern mittlerweile vor Abu Dhabi das bevölkerungsreichste Emirat der VAE. Der Herrscher von Dubai, Scheich Muhammad bin Raschid Al Maktum, ist Vizepräsident und Premierminister der
VAE (Staatsoberhaupt ist der Emir von Abu Dhabi, siehe Wahlmonarchie). Das dominierende Zentrum des Emirats ist die Stadt Dubai. Das Emirat erstreckt sich von dort ins Landesinnere
zwischen Abu Dhabi im Südwesten und Schardscha (in den Emiraten übliche Schreibweise: Sharjah) im Nordosten. Die Exklave Hatta liegt im Gebirge an der Grenze zu Oman. Der größte Teil des
Emirats besteht aus Wüste.
Da ca. 85 % der Einwohner des Emirats Dubai in der Stadt Dubai (manchmal zur Abgrenzung vom Emirat Dubai als Dubai-Stadt bezeichnet) leben, spielt sich
hier fast das gesamte wirtschaftliche, soziale und politische Leben des Emirats ab. Daher ist die Unterscheidung zwischen Emirat und Stadt nur selten erforderlich.
Dubai ist vor
allem für seine vielen spektakulären Bauprojekte wie Wolkenkratzer, Einkaufszentren, künstlich angelegte Inseln und Vergnügungsparks bekannt.
Das Erscheinungsbild des Emirats
unterscheidet sich vom größeren Emirat Abu Dhabi unter anderem dadurch, dass in Dubai die Straßen und Autobahnen nicht mit Dattelpalmen und Sträuchern begrünt sind.
Die Stadt Dubai
In der Stadt Dubai wohnt der größte Teil der Bevölkerung des Emirats: die letzte verfügbare
Angabe war 1,770 Mio. Einwohner (Stand Anfang 2010). Eine genaue Erhebung ist kompliziert, da die migrationsbedingten Schwankungen groß sind. So kommen jährlich mehrere zehntausend feste
und residentielle Einwohner dazu, und ständig leben rund 250.000 Arbeitsmigranten überwiegend aus Südasien noch auf Jahre im Emirat oder angrenzend.
Dubai Stadt liegt am Nordrand
des Emirats Dubai und wird geteilt durch den Dubai Creek, der entgegen der weitverbreiteten Meinung kein Fluss ist, sondern eine 100 bis 1300 Meter breite und ca. 14 Kilometer lange Bucht
des Persischen Golfs. Früher befanden sich hier die damals unabhängigen Städte Deira auf der Nord- und Bur Dubai auf der Südseite. Brücken befinden sich nur etwas abseits vom Ortskern;
Fußgänger werden mit kleinen Personenfähren (Abras) auf die andere Seite transportiert (siehe Nahverkehr). Am Creekbeginn ist neben dem Straßentunnel auch eine separate
Fußgängerunterführung vorhanden.
Heute gliedert sich die Stadt Dubai in die Stadtteile al-Hamriyya, al-Karama, al-Barscha, al-Chubaisi, ar-Ras, as-Satwa, al-Wasl, Bur Dubai,
Daira, Haur al-Anz, Internationale Stadt (engl. Umschreibung: International City), Dschumaira (engl. Umschreibung Jumeirah), Umm Suqaim, Za'bil und al-Qusais.
Die Stadt erstreckt
sich vor allem nach Süden entlang des Strandes von Dschumaira und der Scheich-Zayid-Straße, da Dubai im Norden direkt an Schardscha grenzt. Im jenseits der Grenze liegenden Schardscha
wohnen wegen der günstigeren Mieten viele der in Dubai beschäftigten Arbeitnehmer.
Das Wochenende in Dubai und den Vereinigte Arabische Emiraten, bisher Donnerstag und Freitag, ist
seit September 2006 auf Freitag und Samstag verlegt. Alle staatlichen und öffentlichen Institutionen, Regierungseinrichtungen sowie Privatschulen sind an die neue Regelung gebunden.
Geschichte
An der Mündung des Dubai-Creeks existierte schon
lange eine kleine Siedlung von Perlentauchern und Fischern. 1833 begann die Herrschaft der Al Maktum, als diese sich, mit Unterstützung von Schardscha, von Abu Dhabi lossagten. 1853
schloss Dubai mit Großbritannien einen Vertrag, der diesem die Verteidigung und Außenpolitik überließ und wurde damit ein Teil der Trucial-Coast, wie die späteren VAE damals genannt
wurden.
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich der Hafen Dubai zu einem wichtigen Handelszentrum in der Golfregion. Zwar brach auch in Dubai 1930 die Perlenfischerei zusammen, doch
waren die wirtschaftlichen Auswirkungen wegen der Einnahmen durch den Seehandel nicht so verheerend wie in den benachbarten Emiraten am Persischen Golf. Mit den ersten Erdölfunden begann
sich seit 1966 auch die Erdölindustrie zu entwickeln.
Am 2. Dezember 1971 entließ Großbritannien die ehemaligen Trucial States, zu denen auch Dubai gehörte, in die Unabhängigkeit.
Unter Führung von Abu Dhabi, wurden die Vereinigten Arabischen Emirate aus den ehemaligen Trucial States, Abu Dhabi, Dubai, Schardscha, Umm al-Qaiwain, Fudschaira und Adschman (engl.
Umschreibung: Ajman) gegründet. Am 10. Februar 1972 trat dann auch Ra´s al-Chaima als siebter und letzter ehemaliger Trucial State der Föderation bei.
Die Herrscherfamilie von
Dubai stellt dabei traditionell mit dem Premierminister, dem Finanz- und Industrieminister sowie dem Verteidigungsminister wichtige Regierungsämter der VAE.
Herrscher von Dubai
Die Herrscher von Dubai, allesamt aus der Familie Maktum, im Einzelnen (bin bedeutet „Sohn des“, also z. B. Muhammad bin Raschid „Muhammad, Sohn des Raschid“)Demographie und Arbeitsmigration.
In Dubai sind, wie auch im Rest des Landes, die Emirater (dt. Dubaier) in der Minderheit. Etwa 85 % der Einwohner - Tendenz steigend - sind
Ausländer und sie erbringen den größten Teil der Wirtschaftsleistung. Die meisten Arbeitsmigranten kommen aus dem südlichen Asien (Indien, Pakistan, Bangladesch, Sri Lanka) und den
Philippinen aber auch Afrika (Sudan, Ägypten, Algerien, Somalia, Äthiopien, Kenia, Nigeria, Tansania), Europa (darunter ca. 8.000 aus Deutschland) und aus den USA und Kanada. Oftmals
müssen sie bei der Einreise ihren Pass abgeben(Siehe auch den Abschnitt Migranten im Artikel „Vereinigte Arabische Emirate“, den Artikel Kafala und „“Abschnitt Geschichte in „Sklaverei im
Islam“.). Da vorrangig jüngere kräftige Männer für gering qualifizierte Arbeiten (vor allem am Bau) angeworben werden, sind zurzeit nur etwa ein Viertel aller Einwohner weiblich. Dieses
Missverhältnis dürfte sich erst entspannen, wenn den Arbeitsmigranten erlaubt wird, ihre Angehörigen nachkommen zu lassen.
Während die einheimische Bevölkerung und
hochqualifizierte Arbeitsmigranten aus Europa und Nordamerika in der Regel sehr wohlhabend sind, verfügen die meisten ungelernten Arbeitsmigranten nur über äußerst geringe Einkommen von
weniger als 5 US-Dollar pro Arbeitstag.
In Dubai gibt es laut World Wealth Report 68.000 US-Dollar-Millionäre, die knapp 4,6 % der Bevölkerung Dubais ausmachen. Dies ist eine der
höchsten Millionärsdichten der Welt. Dieses Verhältnis wird noch ausgefallener, wenn man davon ausgeht, dass ein Großteil dieser 68.000 Dollar-Millionäre unter den rund 15 %
Einheimischen, also unter rund 200.000 Personen zu finden sind. Das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen betrug 2005 ca. 28.000 US-Dollar.
Sprache und Religion
Der Islam ist Staatsreligion. Die Mehrheit der Bewohner Dubais sind Sunniten. Allerdings gibt es in Dubai Hindus, Sikhs und auch
Christen. Die katholische Pfarrei der Stadt Dubai umfasst rund 70.000 Mitglieder. Dubai ist der einzige Emirat der VAE, in dem es einen Hindu-Tempel und eine Sikh-Gurudwara gibt.
Die offizielle Sprache des Emirats und der Stadt Dubai ist Arabisch, doch ist Englisch als Alltagssprache sehr weit verbreitet. Fast alle jüngeren Emiraties und ein großer Teil der
angeworbenen Arbeitskräfte können sich auf Englisch verständigen, was das Zusammenleben in dieser ausgeprägt multikulturell koexistierenden Gesellschaft erleichtert.
Rechtsprechung
Vor allem Touristen sollten auf die im Vergleich zur europäischen wesentlich härtere Rechtsprechung Rücksicht
nehmen. Diese bezieht sich auf die Schari'a und entspricht in weiten Teilen nicht ihren westlichen Pendants, sowohl in der Härte der Urteile als auch in der Frage, welche Taten strafbare
Delikte darstellen.
So steht zum Beispiel auf Drogenbesitz, egal welcher Menge oder Art, eine Mindeststrafe von vier Jahren. Wer in der Öffentlichkeit alkoholisiert auffällt, macht
sich strafbar und jede Art von Homosexualität wird als ungesetzlich betrachtet und mit Haftstrafen von bis zu einem Jahr geahndet.
Hart durchgegriffen wird auch in Fällen
des der arabischen und islamischen Tradition zuwiderlaufenden „cross dressing“, d. h. dem öffentlichen Auftreten als Transvestit. So wurden z. B. im Juli 2008 beim Besuch von
Shoppingmalls 40 Personen dieser Lebensart, allesamt Touristen, festgenommen und sofort in ihre Herkunftsländer abgeschoben.
Wirtschaft
Dubais außerordentliches Wachstum während der letzten Jahrzehnte ist vor allem dem Erdölreichtum und der sehr liberalen Wirtschaftspolitik zu verdanken. Es gibt nur wenige
Vorschriften, die den Wirtschaftsverkehr beschränken. Die Umweltschutzauflagen sind gering, eine Kontrolle der Finanzen und des Geschäftsverkehrs findet kaum statt. Zudem gilt Dubai als
Steuerparadies: Es werden keine direkten Steuern, insbesondere keine Einkommensteuer und von Unternehmen – mit Ausnahme der Geldinstitute und der Erdölindustrie – keine
Unternehmenssteuern erhoben. In den Freihandelszonen (z. B. Jebel Ali Free Zone, Dubai Healthcare City) erhalten Investoren eine für 50 Jahre garantierte Steuerfreiheit.
Dubai hat
im März 2006 das Gesetz Nr. 7 für Eigentumsrechte und Grundbucheintrag erlassen. Dieses Gesetz regelt die Eigentumsrechte von Immobilien und die Eintragung ins Grundbuch. Es behandelt
derzeit ausschließlich die Eigentumsrechte von Villen und Townhouses, d.h. für Objekte auf eingegrenzten Grundstücken. Für häufig verkauftes Teileigentum in Apartmentanlagen, z. B. in The
Greens, den Jumeirah Lake Towers oder der Dubai Marina gibt es noch keine einheitliche Form, welche die Eintragung in das Land Departments verbindlich regelt. Der Eigentumsübertrag ist
ausschließlich über die Master Developer Emaar, Nakheel und Dubai Properties möglich und hier gibt es noch Diskussionen über z. B. die Beiträge für Instandhaltungsmaßnahmen sowie die
allgemeinen Nebenkosten (Maintenance, Service Gebühren etc.). Die Regierung strebt daher eine baldige Regelung der noch offenen Punkte an, um ausländischen Immobilienkäufern die
notwendige Rechtssicherheit zu bieten. Seinen Staatshaushalt bestreitet das Emirat aus den Einnahmen durch Erdöl, aus Zöllen und wenigen indirekten Steuern: eine Steuer auf Luxusgüter von
10 %, eine Tabaksteuer von 100 %, eine Umsatzsteuer für die Gastronomie von 5 % und eine Mietsteuer von 5 % oder 10 %.
Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise
Dubai World ist die staatseigene Investmentgesellschaft des Emirats. Zu ihr gehören unter anderem der Hafenbetreiber DP World, der Projektentwickler Nakheel und die
Beteiligungsgesellschaft Istithmar World. Die ab Herbst 2008 einsetzende Weltwirtschaftskrise hat auch das Finanzgerüst der staatlichen Bau- und Servicedienstleister in Bedrängnis
gebracht: bis Herbst 2009 sind z. B. die Immobilienpreise um ca. 50 Prozent gefallen, die Kreditbedienungen sind ins Stocken geraten, Schulden haben sich angehäuft. Das einst rasante
Bautempo ist auf Normalmaß und bestenfalls Auftragsabwicklung heruntergefahren, neue Planungen werden zur Zeit nicht vorgestellt. Nakheel musste infolge der Krise bereits 12.000
Beschäftigte entlassen.
Viele der international breit gestreuten Investoren, auf die fast alle Projekte angewiesen sind, fielen aus oder haben sich zurückgezogen. Nur durch massive
Hilfe aus dem Investmentfonds Dubais mit Rückendeckung der VAE-Regierung konnten bisher Insolvenzen im staatseigenen Bereich verhindert werden. Zudem verfügte die Regierung Dubais am 25.
November 2009 einen Zahlungsaufschub der fälligen Kredite für ein halbes Jahr ihrer Holding-Gesellschaft Dubai World und deren Tochterfirma Nakheel.
Die Ankündigung löste einen
weltweiten Kurssturz an den Aktienmärkten aus. Bereits Anfang Dezember 2009 wird die heftige Reaktion der Finanzmärkte als zu nervös und überzogen bewertet, es bleibt jedoch ein
Vertrauensverlust in die bisher ungebrochene Stabilität und Verlässlichkeit Dubais festzustellen. Das Zahlenwerk, soweit es veröffentlicht oder realistisch schätzbar ist, sieht im
weltweiten Maßstab nicht beängstigend aus: Zahlungsaufschub 3,5 Milliarden USD; Gesamtverschuldung offiziell bekanntgegeben: 80 Milliarden; vermutete Schuldenlast: 130-150 Milliarden USD.
Bauprojekte
Dubai ist vor allem für seine vielen spektakulären Bauprojekte bekannt; es beherbergt die weltweit
größte Zusammenballung von laufenden und geplanten Immobilienprojekten, die - fast ausschließlich kredifinanziert - ein hohes Spekulationspotential beinhalten.
Der Grund für den
bisherigen Bauboom war aber weniger staatliche Förderung; fast alle Projekte werden von privaten Investoren getragen; häufig werden die Objekte über Immobilienfonds breit gestreut
finanziert. Ursächlich sind vielmehr die wenigen Bauvorschriften und die unbürokratische Abwicklung der Projekte durch speziell damit beauftragte Firmen, die oft an der staatlichen
Verwaltung vorbei agieren (dürfen). Dazu kommt, wie bei allen Investitionen, die Erwartung zukünftiger Gewinne. Baugenehmigungen für Großprojekte erteilt der Emir persönlich nach seinen
Vorstellungen und ohne Umweltverträglichkeitsprüfungen oder langwierige Bürgerbeteiligung. Beschleunigt wurde das ohnehin schon rasante Investitionstempo noch einmal ab 2002, als es
ausländischen Privatinvestoren gesetzlich ermöglicht wurde, Grundstücke und Hausanteile in einigen definierten Lagen Dubais zu erwerben.
Ursache für die große Gewinnerwartung der
Investoren ist, dass der Emir Dubai zu einer prosperierenden globalen Metropole entwickeln will, vergleichbar dem Stadtstaat Singapur. Durch die starke Bautätigkeit und die bis Herbst
2008 ungebrochene Investitionsfreude wurde dieses Konzept lange zu einer sich selbsterfüllenden Prophezeiung. Die Bautätigkeit weckte das Interesse von Touristen und Geschäftsleuten und
demonstriert eine prosperierende Wirtschaft.
Den Anfang des Baubooms machte das World Trade Centre Ende der 1970er Jahre – damals das höchste Gebäude der arabischen Welt. Es spielt
im heutigen Stadtbild eine eher unauffällige Rolle, denn im Laufe der folgenden Jahrzehnte kamen eine Vielzahl noch höherer, modernerer und interessanterer Gebäude hinzu; zunächst in
Deira, wo die modernen Glashochhäuser noch heute einen bei Fotografen beliebten Kontrast zu den davor ankernden altertümlichen Daus bieten. Seit Mitte der 1990er Jahre jedoch vor allem
entlang der sich viele Kilometer lang nach Süden erstreckenden Scheich-Zayid-Straße, an der zahllose Wolkenkratzer entstanden sind, von denen wohl bereits jeder einzelne das Stadtbild
einer mitteleuropäischen Großstadt entscheidend prägen würde. Insgesamt wurden seit 1990 weit über 200 Wolkenkratzer mit mehr als 150 Metern Höhe gebaut bzw. mit deren Bau begonnen, davon
20 mit über 300 Metern Höhe.
Ehrgeizige Hotelprojekte haben Dubai bekannt gemacht, vor allem seit 1999 das Wahrzeichen der Stadt, der 321 Meter hohe Burj al Arab in Form eines
Segels, mit „sieben Sternen“ (offiziell nur 5 Sterne) eines der luxuriösesten Hotels der Welt, das höchste der Welt und vermutlich inzwischen auch das bekannteste. Ebenfalls weithin
sichtbar sind die Emirates Towers, der höhere der beiden Türme misst 355 Meter. Auf einer der Palmeninseln wurde 2008 Atlantis Dubai errichtet, ein riesiges Luxushotel mit 1539 Zimmern
und angeschlossenem Aquapark. Weitgehend unsichtbar sollte hingegen Hydropolis bleiben, das geplante erste mehrräumige Unterwasserhotel der Welt (bisher jedoch nicht realisiert.
Vor der Küste der Stadt wurden und werden große künstliche Inseln für Luxusvillen, Yachthäfen und Touristenresorts aufgeschüttet: die Palmeninseln (engl. Umschreibung: Palm Islands)
jeweils in Form einer Palme und The World Dubai, eine künstliche Inselgruppe in Form der Weltkarte. Erst in Planung befindet sich das Megaprojekt Dubai Waterfront, das 1,2 bis 1,5
Millionen Menschen Leben und Arbeiten am Wasser ermöglichen soll und auch an Fläche größer wäre als Köln.
Ihrer Vollendung gehen die Jumeirah-Inseln entgegen, 50 künstliche
binnenländische Inseln mit jeweils 16 Villen. Man rechnet damit, dass sich durch diese gewaltigen Landaufschüttungen die nur ca. 80 Kilometer lange natürliche Küste des Emirats bis auf
das zehnfache ausweiten wird, um so die beliebten Küstengrundstücke in großer Zahl vorhalten zu können. Durch Ansiedlung von Meeresflora und -fauna möchte man die zu erwartenden
ökologischen Schäden durch die Landaufspülungen kompensieren.
Der Burj Khalifa wurde am 4. Januar 2010 eröffnet, ist mit einer Höhe von 828 m das mit Abstand höchste Bauwerk der
Welt und überragt neben anderen Wolkenkratzern auch alle Fernsehtürme und Sendemasten. Er bildet den Mittelpunkt des neuen Stadtzentrums Downtown Dubai, in dem im November 2008 mit Dubai
Mall auch eines der größten Einkaufszentren der Welt eröffnete.
Ein weiteres Megaprojekt ist die wolkenkratzerbestückte Dubai Marina, ein bereits weit fortgeschrittener Stadtteil
für 100.000 Menschen. Es waren viele weitere Bauten im Wohn-, Büro und Freizeitbereich geplant, oft jedoch wegen der Finanzkrise zurückgestellt worden.
Das ungewöhnlichste in Dubai
geplante Großprojekt trägt den Namen Bawadi, „Wüsten“ und wird in seiner Einzigartigkeit an die Tourismusmetropole Las Vegas mit seinem „Strip“ erinnern. Auf einer Länge von ca. 10
Kilometern werden in Bawadi 51 neue Hotels entstehen – unter ihnen auch das mit 6.500 Zimmern größte Hotel der Welt „Asia-Asia“.
Das Emirat erwartete eine starken Anstieg der
Besucherzahlen (2008: ca. 8 Millionen) und versucht mit Großprojekten wie „Bawadi“ die Kapazitäten der Wüstenmetropole gezielt zu erweitern. Ältere Schätzungen besagten, dass allein bis
zum Jahr 2010 ca. 30.000 neue Hotelzimmer hinzukommen werden und sich mit dem Bawadi-Projekt die Zimmerkapazität in Dubai mehr als verdoppeln wird. Auch diese rein lineare Prognose ist
Ende 2009 obsolet.
Bawadi ist Teil des Entwicklungskonzepts DubaiLand und liegt ca. 8 Kilometer landeinwärts des Burj Al Arab. Mit zahlreichen weiteren Projekten wie z. B. der City
of Arabia ist das Dubailand zusammen mit der Entwicklung des neuen internationalen Flughafens in Jebel Ali das größte Bauvorhaben des Emirats. Diese inländisch gelegenen Vorhaben hätten
den Schwerpunkt Dubais von der Küste weg etwas mehr nach Süden verschoben, wo das belastende feuchtheiße Küstenklima schon etwas wüstenheiß trockener abgemildert ist.
Für nahezu
alle Bauprojekte gilt: die Weltwirtschaftskrise und ihre spezifische Dubaier Finanzkrisenvariante wirken sich auf Umfang, Zeitrahmen und Folgeinvestionen der Projekte zumindest verzögernd
aus, die bisherigen Zielvorstellungen sind seit Anfang 2009 praktisch aufgehoben. Ganze Baufelder mit zahlreichen Einzel- und Gruppenprojekten wurden stillgelegt, das Personal entlassen.
Ende 2009 werden die Folgen auf den Dubaier Gesamtmarkt trotz des Einbruchs der Immobilienpreise um rund 50% (zweck)optimistisch bereits wieder als absehbar und wirtschaftlich
beherrschbar dargestellt. Andere Beobachter halten den Dubaier Immoblientraum vorerst für ausgeträumt: die zu einseitige Konzentration auf Großbauten, für die für längere Zeit keine
realistische Nachfrage bestehe, werde zum völligen Zusammenbruch des Immobilienmarktes führen.
Tourismus
Da der Emir von Dubai erkannt hat, dass die Erdölreserven des Emirats in absehbarer Zeit erschöpft sein werden, wurde der Tourismus in den
letzten Jahren sehr verstärkt. Ausgangspunkt dafür war der Bau des Luxusresorts Madinat Jumeirah, des Hotels Burj Al Arab und des Jumeirah Beach Hotels, die der Jumeirah Group, einer
Hotelkette im Besitz der Herrscherfamilie von Dubai, der Al Maktum angehören. Dubai hat 2008 eine Kapazität von rund 28.000 Hotelzimmern. Unter anderem mit dem Bau von Bawadi (arab.
„Wüsten“), einem neuen 10 km langen Stadtteil in Dubai, der an Las Vegas erinnert, wird die Kapazität um 2011 auf ca. 57.000 Zimmer steigen. Von den neuen 29.000 Zimmern in Bawadi liegen
allein 6.500 im Asia-Asia-Hotel, das nach seiner Fertigstellung das zweitgrößte Hotel der Welt sein wird.
Der Tourismus bringt Dubai zur Zeit ca. 26,2 % seiner Gesamteinnahmen ein.
Seit Juni 2007 ist Dubai der Eigner der Queen Elizabeth 2, vormals unter der Flagge der britischen Cunard Reederei.
Der außer Dienst genommene Luxusliner wird 2008/9 zu einem schwimmenden Hotel der Premiumklasse mit bordeigenem Einkaufsparadies umgebaut und dann nahe der Palm Jumeirah fest vor Anker
liegen. Des Weiteren wird dort ein Museum zur Geschichte des Schiffes eingerichtet.
Mineralölwirtschaft
Die Erdölvorkommen haben den Boom Dubais begründet und die gewaltigen Infrastruktur-Investitionen der letzten Jahrzehnte trotz
niedriger Steuern ermöglicht. Doch die Ölvorkommen des Emirats sind begrenzt; man schätzt, dass sie zwischen 2015 und 2030 erschöpft sein werden. Daher versucht Dubai bereits seit
längerem, vom Erdöl unabhängig zu werden und stattdessen in den Bereichen Handel, Finanzen und Tourismus zu wachsen. Nur noch etwa 7 % des Bruttoinlandsproduktes stammen aus der
Erdölindustrie.
Handel
Dubai gilt als eines der größten
Handelszentren Asiens. Dazu trägt die günstige geografische Lage entlang des See- und Luftweges von Asien nach Europa, die großzügigen und modernen Hafenanlagen Mina Rashid und Jebel Ali,
der große und moderne Internationale Flughafen Dubai und die drei Freihandelszonen Freihandelszone Jebel Ali, Dubai Internet City und Internationales Finanzzentrum Dubai bei. Zurzeit
plant Dubai den weltgrößten Flughafen zu bauen. Um den Flughafen herum auf einer Gesamtfläche von 240 Quadratkilometern soll eine Handels- und Wohnstadt entstehen. Der erste Teil, die
Logistikstadt Dubai, soll im Jahr 2008 fertiggestellt sein und das erste Modul der Flughafenstadt bilden.
Der Handel hat in Dubai eine lange Tradition. Schon seit Jahrhunderten
legen im Creek die traditionellen Daus an, um Waren aus Indien und China auf die arabische Halbinsel zu bringen.
Während die Ölvorkommen Dubais weitgehend erschöpft sind, reichen
die enormen Vorkommen Abu Dhabis, die 10 % der OPEC–Produktion ausmachen, noch weitere 40 Jahre. Die anderen 5 kleinen Emirate der VAE besitzen keine Erdölvorkommen.
Verkehr
Fernverkehr
Der Dubai International Airport ist mit 37 Mio. Passagieren im Jahr 2008 (lt. Airport Council Int.) ein wichtiges Luftverkehrskreuz zwischen
Europa und Asien. Der Flughafen wird von über 100 Fluggesellschaften angeflogen und wird somit mit über 150 Zielen weltweit verbunden. Außerdem besitzt der Dubai International Airport
(DXB) einen großen Duty-Free-Shopping-Bereich. Er erstreckt sich im Norden von Deira, ca. 5 km vom Dubai Creek entfernt. Zurzeit wird in Dubai ein neuer Flughafen (bei Jebel Ali)
errichtet, der Dubai World Central International Airport. Dieser soll mit einer stufenweise auszubauenden max. Kapazität von 120 Mio. Passagieren im Jahr den Internationalen Flughafen
Dubai zunächst nur unterstützen. Dubai ist der Hauptsitz der emiratseigenen Fluggesellschaft Emirates.
Des Weiteren hat Dubai im künstlich angelegten Seehafen Jebel Ali mit
92.513 Mio. Tonnen Umschlag (2005) den bedeutendsten Umschlagplatz am Persischen Golf. Tendenz: stark steigend, vor allem Containerfracht in Verbindung mit den riesigen Freihandelszonen
um Jebel Ali. Nicht nur Handels-, sondern auch Passagierschiffe verbinden Dubai per Seeweg mit der ganzen Welt. Diese Verkehre werden im älteren stadtnahen Hafen Port Rashid abgewickelt.
Die bedeutendsten Fährverbindungen führen von dort nach Doha, Manama, Kuwait-Stadt und Maskat. Immer noch bedeutend, wenn auch relativ abnehmend ist der regionale „kleine“ Seeverkehr mit
traditionellen Dhaus von den Liegeplätzen am Creek. Er wird meist küstennah mit kleinteiliger Fracht (z. B. Konsumgüter) im gesamten Persischen Golf, über Oman und Jemen bis ins mittlere
Rote Meer, nach Ostafrika und Pakistan sowie dem westlichen Indien bis etwa Goa mit wagemutigen Seeleuten abgewickelt.
Durch die Autobahn ist Dubai mit Abu Dhabi, Schardscha, Hatta und Al Ain verbunden.
Nahverkehr, Straßenmaut
Der
öffentliche Personenverkehr mit einem dichten Busliniennetz und Taxis ist preiswert, wenn auch wegen der häufigen Staus auf den Hauptstrecken oft zeitraubend. Eine Besonderheit, auf die
man in Dubai recht stolz ist, sind die Anfang 2008 eingeführten bisher 49 klimatisierten (22 Grad Celsius) Warteräume der insgesamt rund 1000 Bushaltestellen.
Die in vier Jahren
gebaute fahrerlos geführte Dubai Metro wurde im September 2009 teileröffnet, ebenso verkehrt auch die erste Stichlinie der ergänzenden Dubai Monorail. Die Metro wird nach weiterem Ausbau
den Dubai International Airport und den Dubai World Central International Airport mit der Innenstadt, aber auch Jebel Ali und Deira verbinden. Die zweite zentral in Deira und Bur Dubai
verkehrende Linie ist für Juni 2010 angekündigt. Erste Erfahrungen mit der Metro sind positiv, wenn auch schmerzlich bedauert wird, dass mit der Teileröffnung nur 10 der 29 eingeplanten
Metrostationen in Betrieb gegangen sind.
Der Personentransport in der engeren Innenstadt über den vorderen Dubai Creek erfolgt mangels stadtnaher Brücken mit Abras, kleinen
Holzbooten für bis zu ca. 20 Personen. Tagsüber legt alle paar Minuten ein Abra ab, eine Fahrt dauert weniger als 10 Minuten und kostet 1 Dirham.
Der Straßenverkehr im
verdichteten, älteren Teil Dubais ist sehr stark, Staus und längere Stillstandphasen sind die Regel. So ist z. B. die ca. 12 km lange Fahrt vom Stadtteil Deira nach Schardscha in der
Rushhour kaum unter 2 Stunden zu bewältigen. An den Tankstellen gab es bis vor kurzem nur Bedienungsservice, da man nicht mochte, vom temperierten Pkw in die Hitze draußen zu wechseln.
Inzwischen haben einige Tankstellen mit Erfolg auf Selbstbedienung umgestellt.
Um dem in den letzten Jahren immer dichter werdenden Kraftfahrzeugverkehr entgegen zu wirken, wird
seit Juli 2007 auf bestimmten Strecken Maut erhoben. Das hat vor allem bei Berufspendlern zu Unmut geführt, zumal jetzt Staus auf vorher staulosen Strecken entstanden sind.
Jedes Fahrzeug, das die mautpflichtigen Straßen und Brücken passiert, benötigt einen Salik-Sticker mit einem Guthaben auf der vorderen Fensterscheibe. Über Mautbrücken werden die Fahrzeuge erfasst und die Maut pro Fahrt (Dh 4, ca. 0,70 EUR) elektronisch abgebucht. Über SMS werden die Fahrzeughalter informiert kurz bevor ihr Salik-Konto verbraucht ist.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Immer wieder
wurde Dubai vorgehalten, vor lauter „Do buy“ und populären Events zu wenig für die anspruchsvolleren kulturellen Bedürfnisse zu bieten. Kultur ist für Dubai nun auch – nach dem Muster Abu
Dhabis – ein erklärtermaßen wichtiges Mittel zur Verbesserung seiner Position im globalen Tourismus. Michael Schindhelm war daher von 2007 bis Sommer 2009 als Kulturbeauftragter in Dubai
tätig. U. a. sollte er für mehrere Milliarden Dollar eine Kunsthalle und ein Opernzentrum aufbauen.
Wolkenkratzer
In der Umgebung von Dubai (40 km Umkreis) stehen Anfang 2008 etwa 150 Wolkenkratzer, die über 150 m hoch sind, zirka 60 weitere Wolkenkratzer, die über 200 m hoch sind und sechs
Wolkenkratzer, die über 300 m hoch sind. Diese sind der Almas Tower mit 360 m, die zwei Emirates Towers mit 355 bzw. 305 m, der Rose Tower mit 333 m, das Burj al Arab mit 321 m und das
höchste Bauwerk der Welt, der Burj Khalifa mit 828 m. Etwa 20 weitere Wolkenkratzer mit einer Höhe von über 300 m sind in Planung oder im Bau.
Theater
Das kleinere Madinat Theater gleich neben dem Burj al Arab ist eines der neuen
Höhepunkte in Dubai. Hier werden bedeutende Konzerte aufgeführt, hier findet das Internationale Filmfest von Dubai (engl. Umschreibung: Dubai International Film Festival) statt, aber auch
berühmte Opern- oder Ballettaufführungen wie Schwanensee oder der Wiener Opernball in Dubai.
Weiterhin gibt es im Crown Plaza Hotel das berühmte Streetwise Theater aus London.
Dubai als die "einzige wirklich internationale Stadt Arabiens" möchte den vielen Ausländern aus allen Erdteilen eine Heimat bieten, die kulturelle Vielfalt eingeschlossen. So
entsteht am historischen Creek die Feststadt Dubai (engl.: Dubai Festival City); Ebenfalls sollte weiter westlich am Dubai Creek das langersehnte Opernhaus der Spitzenklasse entstehen,
das jedoch aufgrund der Wirtschaftskrise vorerst nicht weiterverfolgt wird.
Museen
Am Eingang des Dubai Creeks – nahe der Mündung – befindet sich auf einer Landzunge der Stadtteil Al Schindagha. Hier im Norden von Bur Dubai wurde 1997 das
Heritage und Diving Village von der Regierung errichtet. Das Museumsdorf im Stil einer arabischen Siedlung vermittelt dem Besucher in sehr gelungener Art und Weise die Kultur, Geschichte
und Tradition Dubais.
Heritage Village
Im Original nachgebaut sind Steinhäuser aus den Berg- und
Wüstenregionen, Beduinenzelte, traditionelle „Windturmhäuser“, Marktstände, Gewürzläden und viele andere Attraktionen und Lebensweisen der Bewohner. Auch die Bewohner Dubais zeigen großes
Interesse am Besuch dieser historischen Dörfer.
Diving Village
Im „Perlendorf“ erwarten den Gast traditionelle Suks, Fotoausstellungen über die Perlenfischerei, Daus – zum
Teil in Originalgröße – und ein großes Wasserbecken, in dem Tauchtechniken der Perlenfischer demonstriert werden, bevor dieser traditionelle Erwerbszweig ganz in Vergessenheit gerät.
Dubai Museum
Das Dubai Museum ist nahe der Altstadt in einem ehemaligen Fort untergebracht und zeigt einen
Überblick über das historische Leben in Dubai vor dem Ölboom. Nahe des Dubai Museums gibt es eine Siedlung von ehemaligen persischen Handelshäusern, die mustergültig renoviert worden sind
und teilweise besichtigt werden können.
Ausflüge
Gold-Suk
Außerhalb der Stadt lockt die Wüste mit ihrer faszinierenden
Weite. Ortsunkundige sollten für Ausflüge GPS und genügend Treibstoff mitnehmen. Viele Anbieter bieten organisierte Touren in die Wüste an, auf Wunsch auch mit Übernachtung im Zelt. Der
Komfort ist bei dieser Variante gering, aber die Morgensonne ein unvergessliches Erlebnis. Für Abende oder Nächte in der Wüste ist warme Kleidung mitzunehmen. Zudem empfehlen sich
Tagesausflüge nach Schardscha, Adschman und Abu Dhabi.
Sonstige Sehenswürdigkeiten
Neben den bereits beschriebenen Bauprojekten bietet Dubai noch weitere touristische Attraktionen:
In der Innenstadt sind dies vor allem der Dubai Creek mit den alten Daus und der
Gewürzmarkt, wo Gewürze aus aller Herren Länder verkauft werden. Die zahlreichen kleinen Schmuckhandlungen im Gold-Suk lassen die ganze Straße in leuchtendem Gold erstrahlen. Der Gold-Suq
ist zudem ein ganz besonderes Erlebnis, da er mit seinen alten Holzfassaden, den Händlern und den Lastenträgern von einer typischen orientalischen Atmosphäre umgeben ist. Der modernere
Souq al Bahar in Dubai Downtown ist einen Besuch allemal wert, zumal er sich mit einer Shoppingtour in der Dubai Mall gegenüber verbinden lässt. Der Souq al Bahar und die Dubai Mall
bilden gemeinsam mit dem Burj Khalifa ein Dreieck, in dessen Mitte die Dubai Fountains jeden Abend ein spektakuläres Wasser-Licht-Musikspektakel bieten. Von dort sieht man auch das
prunkvolle Luxushotel „The Address“.
Auf der Südseite des Creeks befindet sich die renovierte Altstadt von Bur Dubai, der Old Souk. Westlich davon vor dem neuen Hafen befindet sich
die Rekonstruktion des überraschend prunklosen alten Herrscherpalastes mit einem Museum.
Die geringen Steuern und die Nähe zu den Herstellermärkten machen Dubai zu einem
Einkaufsparadies: Günstig zu erwerben sind vor allem Elektronikprodukte aller Art und Goldschmuck. Außerdem gibt es zahlreiche Boutiquen von Edelmarken der Modewelt. Klassische
Einkaufsstraßen spielen jedoch nur eine untergeordnete Rolle: Die meisten Geschäfte befinden sich in Malls nach amerikanischem Vorbild. Eine der größten Einkaufszentren der Stadt sind die
Mall of the Emirates und die Dubai Mall. Die Ibn Battuta Mall (Ibn Battuta = Sohn Battutas) ist eine atemberaubende Mischung aus Ausstellung und einem Shoppingcenter. Sie ist in
verschiedene östliche Länder unterteilt und entsprechend jedem Land kunstvoll ausgeschmückt. Außerdem ist sie mit zahlreichen Informationen zu den verschiedenen Ländern und dem Entdecker
Ibn Battuta versehen. Es gibt noch mehrere Megaeinkaufscenter und sogar ein Shopping-Festival.
Der Jumeirah Beach Park ist ein Strandpark, der nicht nur von Touristen, sondern auch von den Emiratis besucht wird.
Am Strand sind Kameras, sowie Ärgernis erregende Bademode
(z. B. Tangas oder FKK) aus religiösen Gründen verboten.
Bekannt ist Dubai auch für seinen Emirates Golf Club, in dem jährlich ein PGA-Turnier ausgetragen wird.
Verwaltungsgliederung (Stadtteile)
Dubai ist in 9 Sektoren aufgeteilt: Sektor 1–4 & 6 städtisch; Sektor 7 & 9
landwirtschaftlich; Sektor 8: Dort befindet sich das luxuriöse 5-Sterne-Hotel Jebel Ali Hotel und Golf Resort. Außerdem entsteht in Dschabal Ali zurzeit der neue Flughafen von Dubai, der
Dubai World Central International Airport. Jeder Sektor wird in sogenannte Communitys der verschiedenen Größe mit sogenannten Hauptstraßen unterteilt, welche die Grenzen bilden. Zurzeit
gibt es 132 dieser Communitys.
Quelle: Wikipedia
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